Die KOM hat am 10. Juli die Ergebnisse einer Eurobarometer-Sonderumfrage zur Attraktivität der beruflichen Aus- und Weiterbildung (VET) veröffentlicht. Die Befragung zeichnet insgesamt ein positives Bild der Berufsbildung in der EU. Besonders hervorgehoben werden die Vermittlung arbeitsmarktrelevanter technischer Kompetenzen mit 85 %, bessere Beschäftigungsperspektiven mit 82% sowie die Qualität der Lernangebote mit 73%.
EU-Methanverordnung wird abgeschwächt
/in Klima, Energie, UmweltDie KOM will Sanktionen gegen Öl- und Gasimporteure bei Verstößen gegen die Methanverordnung bis Ende 2029 aussetzen. Als Gründe nennt sie die angespannte geopolitische Lage, Herausforderungen für die Energieversorgung und die hohen Energiekosten in Europa.
KOM öffnet Blue Book-Praktikum für Absolventinnen und Absolventen der beruflichen Bildung
/in Beschäftigung & SozialesDie KOM hat am 16. Juli die Vorschriften für ihr zentrales Praktikumsprogramm, das sogenannte Blue Book-Praktikum, aktualisiert. Künftig können sich auch Absolventinnen und Absolventen der beruflichen Bildung für das fünfmonatige Programm bewerben.
Reform des EU-Emissionshandelssystems (EU-ETS)
/in Klima, Energie, UmweltDie KOM hat am 17. Juli 2026 eine Anpassung des Europäischen Emissionshandelssystems (EU-ETS) vorgeschlagen, um die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie zu stärken und zugleich die Klimaziele der EU weiterzuverfolgen.
EU-Haushalt 2027: Rat legt Standpunkt fest
/in FinanzenDer Rat hat am 15. Juli seinen Standpunkt zum EU-Haushalt für das kommende Jahr festgelegt. Es handelt sich beim 2027er Haushalt um den letzten, der unter der laufenden Finanzierungsperiode des MFR 2021-2027 angenommen werden muss.
KOM legt Evaluierungsbericht zur EU-Nitrat-RL vor
/in Klima, Energie, UmweltDie KOM hat ihren Evaluierungsbericht zur EU-Nitrat-RL vorgelegt. Darin werden die gesamtgesellschaftlichen Kosten der Stickstoffverschmutzung aus der Landwirtschaft auf jährlich 68 bis 182 Milliarden Euro geschätzt, insbesondere durch die Trinkwasseraufbereitung und Schäden an aquatischen Ökosystemen.
KOM vereinheitlicht Datenerhebung zur städtischen Mobilität
/in Verkehr9. Juli hat die KOM eine Durchführungs-VO zur Erhebung von Daten über die städtische Mobilität angenommen. Ziel ist die Verfügbarkeit und Vergleichbarkeit festgelegter Verkehrsindikatoren zu allen sog. städtischen Knoten des transeuropäischen Netzes (TEN-V) zu erhalten. Damit konkretisiert die VO entsprechende Vorgaben der TEN-V-VO.
EU-Expertenkommission empfiehlt Mindestalter von 13 Jahren für Social Media
/in Digitales & MedienVor dem Hintergrund nationaler Alleingänge hat die von der KOM im März einberufene Expertenkommission zur Sicherheit von Kindern im Internet am 13. Juli ihre Empfehlungen vorgelegt. Ziel ist eine EU-weit einheitliche und technisch durchsetzbare Regulierung großer Plattformen wie Instagram und TikTok, um eine Zersplitterung in nationale Systeme zu vermeiden.
Eurobarometer: Hohe Zustimmung zur Berufsbildung, Defizite bei Grundkompetenzen
/in BildungDie KOM hat am 10. Juli die Ergebnisse einer Eurobarometer-Sonderumfrage zur Attraktivität der beruflichen Aus- und Weiterbildung (VET) veröffentlicht. Die Befragung zeichnet insgesamt ein positives Bild der Berufsbildung in der EU. Besonders hervorgehoben werden die Vermittlung arbeitsmarktrelevanter technischer Kompetenzen mit 85 %, bessere Beschäftigungsperspektiven mit 82% sowie die Qualität der Lernangebote mit 73%.
Ungarn tritt Europäischer Staatsanwaltschaft bei
/in Justiz & InneresDie KOM hat am 10. Juli den Antrag Ungarns auf Beitritt zur Europäischen Staatsanwaltschaft (EUStA) bestätigt. Damit ist Ungarn der 25. Mitgliedstaat, der der EUStA beigetreten ist. Die ungarischen Behörden müssen nun drei Kandidaten für das Amt des Europäischen Staatsanwalts in Ungarn vorschlagen.
EuGH stärkt Widerrufsrechte bei digitalen Angeboten
/in Justiz & InneresDer EuGH hat mit Urteil vom 9. Juli (Rechtssache C-234/25) entschieden, dass Streamingdienste die Widerrufsrechte für digitale Angebote nicht generell ausschließen dürfen. Ein solcher Ausschluss sei nur bei „digitalen Inhalten“ möglich. Bei „digitalen Dienstleistungen“ hingegen sei der Ausschluss von Widerrufsrechten rechtswidrig.